Mallorca 2016

Can Picafort vom 29.04. – 13.05.2016
< Tagebuch eines Radsporturlaubs >

Die begeisternden Erzählungen vom letztenJahr hatten dazu geführt, dass wir dieses Jahr mit einem erweiterten Teilnehmerkreis unsere Fahrt nach Mallorca zu planen hatten. In der Vorbereitungsphase erreichte uns zu unserem großen Bedauern die Nachricht, dass  Karl-Heinz mit Marianne aus schwerwiegenden Gründen ihre Teilnahme an der Tour absagen musste. Auch unser langjähriger Freund Hans konnte leider nicht mitfahren.

Teilnehmer:   Erika, Christa u. Ulrich, Jola u. Marek, Tanja u. Dieter, Friedhelm, Theo, Uli, Gerhard „Gerd“ und Klaus

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Nachdem wir 2015 mit dem Hotel „Farrutx“ zufrieden waren, wollten wir dort wieder buchen. Die Preise waren aber inzwischen stark angestiegen, so dass wir eine andere Unterkunft suchten. Auf  Empfehlung von Klaus buchten wir daher im „JS Miramar“, ein ruhiges und sauberes Hotel direkt an der Strandpromenade. Auch wenn der Speisesaal beengt war, und das Essen nicht ganz die Qualität des „Farrutx“ erreichte, so gab es dennoch genügend Angebot, sich ausreichend zu stärken. Im Nachhinein waren wir froh mit der Hotelwahl, denn das „Farrutx“ präsentierte sich als Großbaustelle ohne Gäste!!! Erika logierte wie immer im „Montecarlo“!

Wie bereits in den Vorjahren bestellten wir  online vorab Leihräder bei „Hürzeler“, und umgingen damit alle Probleme, die sich mit dem Transport und der Montage eigener Räder ergeben hätten.

Freitag (29.04.) trafen wir uns früh um 5:00 Uhr am Flughafen Düsseldorf (Christa, Ulrich u. Klaus erst am 30.04.). Nach den üblichen Prozeduren des Eincheckens und der Sicherheitskontrolle durften wir dann bis 5:55 Uhr warten, um in die Maschine der „EUROWINGS“ einzusteigen, und um 6:25 Uhr nach voriger Enteisung der Maschine, in Richtung Palma zu starten. Nach der Ankunft wurden wir in verschiedenen Bussen zum Hotel transportiert und checkten dort planmäßig ein (Uli kam erst später). Dem kurzen Auspacken der Koffer folgte der Gang  zu „Hürzeler“, um unsere Rennräder in Empfang zu nehmen.

Wieder zurück im Hotel, verabredeten wir uns für 14:00 Uhr zur ersten Ausfahrt, die schon fast traditionell nach „Cala Sant Vicenc“ führt. Der Ausblick auf die Bucht mit dem herrlich blauen Wasser ist immer wieder beeindruckend, wunderschön und unvergesslich. Auf dieser Fahrt konnten wir die Position und Technik der gewählten Räder ausführlich testen. Unsere ersten Erfahrungen waren durchweg zufriedenstellend, wenn auch hier und da geringfügige Änderungswünsche geäußert wurden (Uli hatte die falschen Pedale!).
Beim abendlichen Treffen zum Bier im „Monaco“ trafen wir, wie schon so oft in den letzten Jahren, Siggi und seine Freunde aus Hannover.

  1. Tour nach Cala Sant Vicenc :

Can Picafort – Platja de Muro – Port d´ Alcudia – Gärten – Ma-2200 – Ma-2203 – Cala Sant Vicenc – Ma-2203 – Gärten – Pollenca – Ma-2200 – Ma-2202 – Gärten – Ma-2201 – Irrfahrt durch den Bergwald nach Cami de Can Melia – Ma-13 – sa Pobla – Ma-3430 – Muro – Ma-3431 – Can Picafort

Teilnehmer:     Uli, Friedhelm, Theo, Marek, u. Gerd  (Uli mit Turnschuhen auf falschen Pedalen)

Tagesleistung:    86,44 km / 521 hm / 10,04 km bergauf / max. 8%

Wetter:               aufgelockert, bis 19 Grad

Gesamt:              86,44 km / 521 hm / 10,04 km bergauf

Samstag (30.04.) begann wie immer mit einem guten Frühstück im Hotel. Nach dem Besuch bei „Hürzeler“ wegen des Wechsels von Ulis Pedalen startete unsere erste größere Tour in diesem Jahr auf Mallorca. Dabei führte uns der Weg zufällig zur „Ermita de Bonany“, die Marek im letzten Jahr noch ausließ. Nach der Tour hatte ich noch nicht genug und wollte noch die 100 km-Marke überschreiten. Dabei geriet ich in Platja de Muro in den Zieleinlauf der „312er Mallorcarundfahrt“ und konnte mit einigen anderen Fahrern unter dem Jubel der Zuschauer über die Ziellinie fahren. Danach kam ich dann wieder auf die freie Fahrbahn Richtung Alcudia.

  1. Tour zur „Ermita de Bonany“:

Can Picafort – Santa Eulalia – Ma-3410 – Gärten – Son Morro – Ma-3411 – Muro – Gärten – Llubi – Ma-3511 – Sineu – Ma-3300 – Petra – „Ermita de Bonany“ (315 m) – Petra – Ma-3340 – Gärten – Ma-3521 – Ma-3443 – Muro – Ma-3432 – Gärten – Ma-3410 – Santa Eulalia – Can Picafort

Teilnehmer:       Uli, Friedhelm, Marek, Dieter, Theo u. Gerd

Tagesleistung:    80,09 km / 826 hm / 21,61 km bergauf / max. 9 %

Wetter:              bewölkt / ztw. Niesel / ztw. aufgelockert, bis 20 Grad

Gesamt VfR:      166,53 km  / 1347 hm / 31,65 km bergauf

Can Picafort – Platja de Muro – Port d´Alcudia – Platja de Muro – Can Picafort

Teilnehmer:       Gerd

Tagesleistung:    100,16 km / 826 hm / 22,95 km bergauf / max. 9 %

Gesamt Gerd:     186,60 km / 1359 hm / 32,99 km bergauf

Mittags kam Klaus und holte sich bei „Hürzeler“ sein Rad! Christa u. Ulrich sollten nachmittags ankommen, wegen der Straßensperrungen für die „312“ mussten sie in Alcudia bleiben, und wurden erst spät abends ins Hotel gebracht! – Nach dem üblichen Strandspaziergang erholten wir uns im „Monaco“ von den Strapazen des Tages. Neben Bier wurde „Palo“, ein landesspezifischer Likör, probiert. (Auskunft über die Herstellung des Palo gibt das Internet wie – www.mallorca-versand.de -.

Sonntag (01.05.) regnete es. Wir verschoben den Start stundenweise. Gegen 11:00 Uhr hörte der Regen auf und ich entschloss mich, eine kleine Testtour zu unternehmen. Nach 6 km setzte jedoch erneut Starkregen ein und ich musste pitschepatschenass umkehren. 1/2 Stunde später hörte es dann endgültig auf zu regnen und um 14:00 Uhr starteten wir dann noch zu einer kleinen Tour, wobei wir die Altstadt von Alcudia besuchten und die alte Stierkampfarena, die ich bisher noch nicht kannte. Dann ging es weiter auf die Halbinsel Richtung „Ermita de la Victoria“ bis zur ehemaligen Tauchschule s´Illot, wo wir eine Kaffeepause einlegten. Der Abend endete dann erneut im „Monaco“ (Gedeck = Bier + Palo)

  1. Tour Alcudia / S´Illot:

Can Picafort – Son Baulo – Santa Eulalia – Son Baulo – Can Picafort

Teilnehmer:        Gerd

Tagesleistung:    11,79 km / 69 hm / 1,93 km bergauf / max. 6%

Can Picafort – Platja de Muro – Port d´ Alcudia – Alcudia – Mal Pas – Bonaire – S´Illot – Bonaire –
Alcudia – Platja de Muro – Can Picafort  („Don Dennis“)

Teilnehmer:       Friedhelm, Theo, Marek, u. Gerd

Tagesleistung:    38,05 km / 205 hm / 5,38 km bergauf / max. 13%

Wetter:              Morgens Sturm mit Starkregen, nachmittags aufgelockert, bis 20 Grad

Gesamt VfR:      204,58 km / 1552 hm / 37,03 km bergauf

Gesamt Gerd:     236,64 km / 1633 hm / 40,30 km bergauf

Montag (02.05.): Heute führte uns die Tour zum ersten Mal auf einen Tafelberg, Dabei wurde der „Puig de Inca“  (306 m)  mit der „Ermita de Santa Magdalena“ erklommen. Nachdem wir den Einstieg zu diesem Berg, der mit 12 % max. Steigung immerhin schon eine kleine Herausforderung darstellt, gefunden und die Höhe ganz bewältigt hatten, eröffnete sich uns von der Terrasse vor dem Kirchlein eine beeindruckende Sicht über die weite Landschaft mit einem Blick bis zur Bucht von Alcudia. Das obligate Abschlußbier wurde heute bei  „Don Dennis“ an de Muur eingenommen und der Abend endete dann beim Bier im Hotel, da im „Monaco“ leider kein Tisch frei war.

  1. Tour zum Puig d´ Inca:

Can Picafort – Platja de Muro – Port d`Alcudia – Gärten – Ma-2201 – Gärten – Golfplatz – Ma-2200 – „Cami Vell de Campanet“ – Höhlen von Campanet – Campanet – Moscari – „Cami Vell de Inca“ – Inca – Ma-13A –  Puig de Inca mit der Ermita de Santa Magdalena (306 m) – Gärten – Son Vivot – Ma-3500 – Ma-3440 – „Sant Christ del Remei“ – Llubi – Ma-3511 – Sineu (Radrennbahn) – Ma-3510 – Maria de la Salut – Ma-3513 – Ma-3442 – Muro – Ma-3432 – „Cami Son Morell“ – Gärten – Ma-3410 – Santa Eulalia – Can  Picafort

Teilnehmer:       Uli, Ulrich, Friedhelm , Theo, Marek, Gerd u. Dieter

Tagesleistung:    102,97 km / 1022 hm / 25,75 km bergauf / max. 12%

Wetter:              Sonne, bis 20 Grad

Gesamt VfR:      307,55 km / 2473 hm / 58,95 km bergauf

Gesamt Gerd:     339,61 km / 2554 hm / 62,22 km bergauf

Dienstag (03.05.) starteten wir nach „Porto Christo“ zur Westküste. Die Fahrt dorthin führte über Manacor, wo wir zum ersten Mal ins alte Zentrum fuhren, um in einem Café Platz zu nehmen. Danach forderte zunächst eine ruppige Nebenstrecke dem Material viel ab. Wir waren froh, als wir schließlich wieder auf gut ausgebauten Nebenstraßen unsere Fahrt bis „Porto Christo“ fortsetzen konnten. Dort machten wir an der Strandpromenade eine verdiente Pause. Über einem Anstieg von 14 % verließen wir den Ort und erreichten über bekannte Nebenstrecken Richtung Küstenstraße unseren Standort. Wir beendeten die Tour mit einem Bier im „Monaco“ und tauschten unsere Eindrücke und Erlebnisse aus.

  1. Tour nach Porto Christo:

Can Picafort – Santa Eulalia Gärten – Son Morro – Santa Margalida – Ma-3410 – Ma-3402 – Ma-3400  – Küstenstraße Ma-12 – Ma-3330 (Wellenstraße) -„Cami sa Vall“ – Ma-3321 – Manacor — Ma-4010 – Holperstrecke nach „es Rafal Pudent“ – Ma-4015 – Ma-4014 – Porto Christo – Ma-4024 – Son Carrio  – Ma-4021 – Ma-4022 – Sant Llorenc de Cardassar – Ma-3323 – Ma-3322 – Küstenstraße Ma-12 – Can Picafort

Teilnehmer:       Uli, Ulrich, Theo, Friedhelm, Dieter, Marek u. Gerd

Tagesleistung:    115.13 km / 1163 hm / 33,10 km bergauf / max. 14%

Wetter:              Sonne, bis 23 Grad

Gesamt VfR:      422,68 km / 3636 hm / 92,05 km bergauf

Gesamt Gerd:     454,74 km / 3717 hm / 95,32 km bergauf

Mittwoch (04.05.) wählten wir eine Tour durch die Ebene „Es Plá“ aus. Dabei stand auch ein Besuch des Radgeschäftes in Binissalem auf dem Programm. Nach der üblichen Pause am Marktplatz von Santa Maria del Cami fuhren wir zurück und erkundeten dabei neue Wege. Zum Abschluss kehrten wir bei „Don Dennis“ ein. – Abends sahen wir uns das Champions League-Rückspiel Real Madrid — Manchester City (1:0)  im gegenüberliegenden Lokal an.

  1. Tour nach Santa Maria del Cami:

Can Picafort – Santa Eulalia – Ma-3410 – Gärten – Steinbruch – Ma-3411 – Muro – Gärten – Ma-3440 – Llubi – Cami Vall de Costix – Cami de Tiraset – Cami Vall de Muro – Binissalem – Ma-13A – Consell – Santa Maria del Cami – Cami Vall de Muro – Sencelles – Ma-3140 – Ma-3011 – Ma-3140 – Pina – Ma-3130 – Lloret de Vistalegre – Ma-3130 – Sineu – Ma-3512 – Muro – Ma-3431 – Gärten – Con Teuler – Ma-3413 – Can Picafort

Teilnehmer:       Uli, Ulrich, Friedhelm, Theo, Marek, Dieter u. Gerd

Tagesleistung:    101,56 km / 818 hm / 23,56 km bergauf / max. 10%

Wetter:              Sonne, bis 32 Grad

Gesamt VfR:      524,24 km / 4555 hm / 119,94  km bergauf

Gesamt Gerd:     556,10 km / 4636 hm / 122,71  km bergauf

Donnerstag (05.05.) wurde wegen des schönen Wetters auf Wunsch von Uli die Tour zum „Cap de Formentor“ angegangen. Es waren viele Radfahrer und Autos unterwegs, sodass besondere Konzentration gefordert war. Ein Unfall im Tunnel ließ uns den Rest bis zum Cap besonders vorsichtig angehen. Nach der Tour erfrischten wir uns bei „Opa und Oma“ mit Serrano-Tapas u. Bier. Abends wollten wir mal woanders hin und landeten in einem Steakhouse in Son Baulo. Leider war die Enttäuschung über Qualität und Service groß.

  1. Tour zum „Cap de Formentor“:

Can Picafort – Platja de Muro – Port d´Alcudia – Alcudia – Ma-2200 – Port de Pollenca – Ma-2200A – Aufstieg zum Cap de Formentor – Mirador de Colomer (212m) – Coll de la Creueta – Platja Formentor – Cap de Formentor – Platja Formentor – Coll de la Creueta – Mirador de Colomer – Port de Pollenca – Ma-2200 – Gärten – Platja de Muro  (ROX 9.0  kaputt) – Can Picafort

Teilnehmer:       Uli, Friedhelm, Theo, Marek u. Gerd

Tagesleistung:    100,28 km / 2034 hm / 20,59 km bergauf / max. 10%

Wetter:              Sonne, bis 20 Grad

Gesamt VfR:      624,52 km/ 6589 hm / 140,03 km bergauf

Gesamt Gerd:     656,38 km / 6670 hm / 143,30  km bergauf

Freitag (06.05.) war dazu auserkoren, sich für künftige anstrengende Touren zu erholen. Daher stand nur eine kleinere Tour durchs Binnenland an. Für das heutige Bergfest hatte Karl-Heinz per SMS die 1. Runde im „Monaco“ übernommen, wofür wir uns umgehend per Email bedankten.

  1. Tour durch das Landesinnere

Can Picafort – Santa Eulalia – Ma-3410 – Gärten – Son Morro – Gärten – Santa Margalida – Ma-3340 – Ariany – Ecovies – Petra – Gärten – Sant Joan – Santuiri de Consolacio – Gärten – Radweg entlang Ma-15 – Ermita de Sant Miguel – Gärten – Montuiri – Ma-3220 – Ma-3232 – Sineu – Ma-3512 – Ma-3442 – Muro – Ma-3432 – Gärten – Ma-3413 – „Hürzeler“ – Can Picafort

Teilnehmer:       Uli, Ulrich, Theo, Friedhelm, Marek u. Gerd

Tagesleistung:    85,10 km / 778 hm / 21,23 km bergauf / max. 12%

Wetter:              bewölkt, bis 19 Grad

Gesamt VfR:      709,62 km / 7367 hm / 161,26 km bergauf

Gesamt Gerd:               741,48 km / 7448 hm / 164,53 km bergauf

Samstag (07.05.): Die ganze Nacht und bis ca. 16:00 Uhr herrschten Sturm und Starkregen. An Radfahren war beim besten Willen nicht zu denken. Jeder machte so, was er wollte. Abends waren wir dann wieder gemeinsam im „Monaco“, um diesen traurigen Tag zu verabschieden.

Sonntag (08.05.): Die Tour soll heute nach „Randa“ gehen! Es waren alle dabei, als wir über Sencelles, wo gerade einheimische Tänzer zur entsprechenden Musik auf dem Kirchplatz tanzten, und Algaida (Kaffeepause am Marktplatz) zum Fuße des „Puig de Randa“ fuhren. Ab dort fuhr jeder in seinem Tempo auf den Berg mit dem Kloster „Santuari  de Nostra Senyora de Cura“. Da die Witterung oben nicht sehr angenehm war, kehrten wir relativ schnell wieder um. Auf der schnellen Abfahrt in Richtung Montuiri kämpfte ich mit Dieter, wer wohl am schnellstens unten wäre. Die Getränke bei „Don Dennis“ und im Hotel erfrischten uns wieder. Der Abend endete dann im „Monaco“ in gemütlicher Runde.

  1. Tour nach Randa:

Can Picafort – Santa Eulalia – Ma-3410 – Gärten – Son Morro – Ma-3411 – Muro – Gärten – Llubi – Cami Vell de Costix – Cami de Tiraset – Cami Vall de Muro – Sencelles – Ma-3110 – Algaida – Ma-5010 – Randa – Auffahrt zum Puig de Randa 543 m / Santuari de Nostra Senyora de Cura – Randa – Ma-5017 – Montuiri – Ma-3220 – Sant Joan – Ma-3220 – Petra – Ma-3340 – Santa Margalida – Ma-3410 – Ma-3413 – Can Picafort

Teilnehmer:       Uli, Ulrich, Theo, Friedhelm, Marek, Dieter u. Gerd

Tagesleistung:    110,22 km / 1198 hm / 31,92 km bergauf / max. 10%

Wetter:              bewölkt bis sonnig, bis 18 Grad

Gesamt VfR:      819,84 km / 8565 hm / 193,18 km bergauf

Gesamt Gerd:     851,70 km / 8646 hm / 196,45 km bergauf

Montag (09.05.): Heute sollte es nach Montuiri und Porreres gehen. Hierbei wollten wir mal einige neue Wege ausprobieren, die von „Hürzeler“ befahren werden. Es waren sehr schöne Wege, die wir in den nächsten Jahren bestimmt wieder fahren werden. – Die abschließende Erfrischung nahmen wir im Hotel ein und ließen den Abend wieder im „Monaco“ ausklingen.

  1. Tour nach Montuiri u. Porreres:

Can Picafort – Santa Eulalia – Ma-3410 – Gärten – Son Morro – Ma-3411 – Muro – Gärten – Llubi – Cami Vell de Costix – Radweg nach Sineu – Sineu – Ma-3300 – Radweg nach Vistalegre – Radweg nach Montuiri ( Kaffee am Hauptplatz ) – Radweg nach Porreres – Porreres – Ma-5101 – Villafranca de Bonany – Falschfahrt Ri Bonany u. zurück – Radweg nach Petra – Ma-3310 – Petra (Café) – Radweg Ri Maria de la Salut – Ma-3301 – Sineu – Ma-3512 – Ma-3442 – Muro – Ma-3432 – Ecovies – Ma-3413 – Can Picafort

Teilnehmer:       Uli, Ulrich, Theo, Friedhelm, Marek, Dieter u. Gerd

Tagesleistung:    110,11 km / 1097 hm / 30,72 km bergauf / max. 13%

Wetter:              bewölkt, bis 18 Grad

Gesamt VfR:      929,95 km / 9662 hm / 223,90 km bergauf

Gesamt Gerd:     961,81 km / 9743 hm / 227,17 km bergauf

Dienstag 10.05.:  Der Tag der Königsetappe !!! Da Friedhelm in seinen vielen Jahren auf Mallorca noch nie auf dem „Puig Major“ war, hatte ich die Königsetappe dorthin geplant! Theo hatte Bedenken wegen seines Knies, fuhr dann aber doch die ganze Tour mit. Ulrich hatte sich erkältet und musste schweren Herzens auf die Teilnahme verzichten! Nach dem „Coll de sa Batella“, dem „Coll Puig Major“ folgte mit dem „Coll de Soller“ der 3. Pass, bevor nach einer Pause in Santa Maria del Cami der Rückweg angetreten wurde. Wir waren so rechtzeitig im Hotel, dass wir noch zu Abend essen konnten. Eine anstrengende, aber sehr schöne Tour! – Wegen der späten Rückkehr tranken wir unser Bier im Hotel, bevor sich die müden Beine erholen konnten.

  1. Tour zum Puig Major:

Can Picafort – Ma-3431 – sa Pobla – Ma-3422 – Buger – Ma-3423 – Ma-3132 – Campanet – Radweg nach Selva – Caimari – Ma-2130/Aufstieg zum „Coll de sa Batalla“ 579m – Ma-10 – Kiosk am Viadukt  – Ma-10 – Tunnel – Stausee „Gorg Blau“ – Stausee „Cúber“ – Tunnel/“Coll Puig Major“ 880 m – Fornalutx – Soller („Café Planet“ am Rathausplatz) – Ma-11 – Ma-11A – „Coll de Soller“ 497 m – Ma-11A – Palmanyola – Ma-2030 – Ma-2020 – Santa Maria del Cami – Cami Vall de Muro – Cami de Tiraset – Cami Vell de Costitx – Llubi – Ma-3440 – Santa Margalida – Ma-3410 – Ma-3413 – Can Picafort

Teilnehmer:       Uli, Theo, Friedhelm, Marek, Gerd u. Dieter

Tagesleistung:    150,39 km / 2147 hm / 43,62 km bergauf / max. 12%

Wetter:              bewölkt/aufgelockert, bis 20 Grad

Gesamt VfR:      1080,34 km / 11809 hm / 267,52 km bergauf

Gesamt Gerd:     1112,20 km / 11809 hm / 270,79 km bergauf

Mittwoch (11.05): lrich ist immer noch krank. Uli u. Marek machen einen Ruhetag! Zur Erholung der müden Beine soll heute eine leichte u. flache Tour gefahren werden.  So ging es dann leichtfüßig an Santa Margalida vorbei zur Küstenstraße und dann hinunter nach Betlem. Dieser Ort der „armen“  Leute macht schon einiges her. Wir aber fuhren zurück nach „Colonia de Sant Pere“, um dort Pause zu machen. Der Ausblick war wie immer grandios. Auf dem Rückweg über die Küstenstraße wurde, natürlich gegen alle Vernunft, das Gefälle in die beiden Talsenken und die Gegensteigung mit maximalem Tempo gefahren. Abends im „Monaco“ war es dann mal wieder sehr schön und wir hatten viel Spaß.

  1. Tour nach Colonia de Sant Pere:

Can Picafort – Santa Eulalia – Ma3410 – Gärten – Son Morro – Santa Margalida – Ma-3410 – Ma-3402 – Ma-3400 – Küstenstraße Ma-12 – Tankstelle – Ma-12 – Ma-3331 – Betlem – Ma-3331 – Colonia de Sant Pere – Ma-3331 – Küstenstraße Ma-12 – Can Picafort

Teilnehmer:       Theo, Friedhelm, Dieter u. Gerd

Tagesleistung:    66,16 km / 726 hm / 19,92 km bergauf / max. 7%

Wetter:              bewölkt, zeitw. aufgelockert, bis 21 Grad

Gesamt VfR:      1146,50 km / 12535 hm / 287,44 km bergauf

Gesamt Gerd:     1178,36 km / 12616 hm / 290,71 km bergauf

Donnerstag (12.05.):  Der  letzte Radfahrttag sollte wie immer nach „Cala Sant Vincenc“ führen. Bei schönem Wetter fuhren wir etwa die gleiche Tour wie am 1. Tag, nur in Cala Sant Vicenc tranken wir unseren „Café con Leche“ im Strandlokal.  Bei „Oma u. Opa“ gab es das letzte Abschlußbier. Gegen 17:00 Uhr gingen wir dann gemeinsam zu „Hürzeler“ und gaben unsere Räder dort ab. Die Satteltäschen mit Ersatzschlauch und Reifenheber duften wir zur Erinnerung behalten. Am Abend im „Monaco“ wurde dann Abschied gefeiert und die Radsportkollegen bedanken sich bei mir für die ihrer Meinung nach gute Führung mit einer Flasche „Palo“ und einem Schal für kühle Tage, was aus meiner Sicht aber nicht notwendig war, da ich das ja gerne mache.

  1. Tour nach Cala Sant Vicenc:

Can Picafort – Platja de Muro – Port d`Alcudia – Gärten – Torrent de – Ma-2202 – Gärten -Ma-2200 – Ma-2203 – Cala Sant Vincenc – Ma-2203 – Gärten – Pollenca – Ma-2200 – Cami Vell de Campanet – Coves de Campanet – Ullaro – sa Pobla – Ma-3433 (Schilfstrasse >50km/h) – Platja de Muro – Alcudia – Platja de Muro – Can Picafort

Teilnehmer:       Uli, Ulrich, Theo, Friedhelm, Dieter, Marek u. Gerd

Tagesleistung:    85,81 km / 461 hm / 10,43 km bergauf / max.8%

Wetter:                sonnig, bis 24 Grad

Gesamt VfR:      1232,31 km / 12996 hm / 297,87 km bergauf

Gesamt Gerd:     1264,17 km / 13077 hm / 301,14 km bergauf

Gesamt:             1264,17 km  / 13077 hm  /  301,14 km bergauf

Freitag  (13.05.):  Frühes Aufstehen und Frühstück! Um 5:05 Uhr Bustransfer zum Flughafen von Palma und um 9:10 Uhr Start nach Düsseldorf mit  Sun Express B737-800.

Fazit:  Mit mehreren Teilnehmern macht es einfach mehr Freude über die Insel zu radeln. Es gibt viel Bekanntes und auch immer etwas Neues zu sehen. Außerdem ist es vorteilhaft, bei einem Unfall oder Defekt helfende Freunde an seiner Seite zu wissen.

Die Abende bei „Joan“ im „MONACO“ haben uns viel Spaß bereitet, neben „Nusse“ gab es auch immer leckere Oliven zu Bier und „Hierbas Mesclat“, „Hierbas Secas“ oder vermehrt „Palo de Mallorca“.

Das Mieten der Rennräder kann man nur weiterempfehlen! Bei den hohen Transportpreisen für eigene Räder lohnt sich der Aufwand für Ein- und Auspacken und Sondergepäckabgabe nicht. Ich freue mich schon auf das nächste Mal, mit dem Rad Mallorca erneut erleben zu können. Besonderes Glück empfände ich, wenn dann solch ausgezeichnete Verhältnisse vorlägen wie in diesem Jahr, vor allem die ausgesprochene Harmonie in der Gruppe. Nur das Wetter sollte so sein wie 2015.

Gerhard Riße,  Tourenwart des VfR Büttgen

Palo de Mallorca wird ausschließlich auf der Insel Mallorca hergestellt. Palo hat eine dunkle, fast schwarze Farbe und ist sehr zähflüssig ( „Klavierlack“ laut Theo). Er wird aus Chinarinde, Enzian und Karamellzucker hergestellt und hat 30% Alkohol. Im Glas verbleibt nach dem Trinken meist ein brauner Film.