Vereinsfahrt 2016

Vereinsfahrt 2016 des VfR Büttgen nach Schotten am Vogelsberg

Auf Vorschlag von Ulrich ging unsere diesjährige Vereinsfahrt zum Vogelsberg. Nach Abstimmung in der Gruppe fand das Angebot des Hotels „Haus Sonnenberg“ in Schotten allgemeine Zustimmung und war somit als Standort unserer Touren vom 15. – 19.08.2016 ausgesucht. – Zur Vorbereitung trafen wir uns am Sonntagabend, dem 14.08.2016 zum Verladen der Räder und des Gepäcks am Sportforum.

Am Montag, dem 15. ging es um 7:00 Uhr auf die rund 2 1/2 stündige Reise nach Schotten, wobei die Räder in Transportern von Bert und Bernd untergebracht waren.

Teilnehmer:  Büter, Karl-Heinz Cziok, Hans Feustel, Bernd Hilke, Norbert Holz, Dieter Hymmen, Werner Kannen, Friedhelm Lehmkuhl, August Linden, Bert Mädler, Ulrich Opolski, Marek Peiffer, Manni Philippi, Ulrich Riße, Gerhard Schmidt, Jürgen Dupuis, Reginald (ab 16.)

Nach dem Eintreffen wurde im Hotel eingecheckt, die Zimmer bezogen und dann die Räder ausgepackt. Danach wurde direkt die 1. Tour angegangen:

Tour 1            15.08.2016      Montag

Zum Einfahren wählten wir ein flaches Terrain aus! Bei sonnigem Himmel ging es von Schotten (Starthöhe 320 m) auf dem sehr schönen Niddaradweg am Niddastausee entlang und weiter über Rainrod, Eichelsdorf, Oberschmitten und Unterschmitten nach Nidda. Dort verließen wir den Niddaradweg und fuhren über Bad Salzhausen auf die B 455 über Grund-Schwalheim und Berstadt nach Wölfersheim, wo wir im „Cafe Moos am Rathaus“ erst mal eine Pause einlegten. Nach dieser Erholung führte uns die Tour weiter über Verbindungsstraßen und Radwege nach Melbach, Weckesheim, Reichelsheim, Staden (Hotel „Schloss Ysenburg“) und Stammheim nach Altenstadt, wo wir auf den Vulkanradweg Richtung Lauterbach einschwenkten. Auf dem sehr gut asphaltiertem Weg ging es stetig bergauf über Lindheim, Glauberg, Glauburg, Selters und Ortenberg (Kaffeepause in der Bäckerei „Frech“) bis Hirzenhain. Dort verließen wir den Vulkanradweg und schlugen uns über Glashütten, Eichelsachsen und Wingershausen nach Schotten durch. Damit war mit flachem Terrain dann endgültig Schluss, denn längere Anstiege von 10-12% verlangten uns eine Menge Körner ab.

Nach der Rückkehr gegen 17:30 Uhr hatten wir noch Zeit, dem Biergarten im Hotel einen Besuch abzustatten, da das Abendessen erst für 19:30 Uhr bestellt war. An diesem Tag gab es neben Kräuerschaumsüppchen und Hähnchenbrust noch Rote Grütze mit Vanilleeis. An den folgenden Tagen konnten wir unter 3 Hauptspeisen aussuchen. Das Essen war sehr gut !!! -Anschließend klang der Abend mit passenden Getränken, u. a. „Schotten kariert“,  aus.

Tourdaten:      101,48 km / 822 hm / max. Höhe 370 m / max. 12% / 16,04 km bergauf /

                        Hmax 62,69 km/h      Mittel 21,7 km/h

Tour 2            16.08.2016      Dienstag

Die Wetteraussichten für den Dienstag waren sehr gut und so machten wir uns früh auf die längste Tour dieser Vereinsfahrt. Nach dem Frühstück ging es vom Hotel die B 276 hoch, um dann auf der Höhe links nach Einartshausen abzubiegen. Mit bis zu 15% Gefälle, bei allerdings sehr schlechtem Asphalt, jagten wir nach Einartshausen hinab. Dann begann ein ewiges Auf und Ab über Gonterskirchen,  Laubach, Wetterfeld,  Lauter nach Grünberg, wo wir vor der Kulisse am Marktplatz zunächst ein Gruppenfoto machten. Über Weickartshain und Seenbrücke ging es dann auf der B 276 über Stockhausen nach Flensungen. Dort bogen wir ab und fuhren über Merlau, Atzenhain,  Bernsfeld und Büßfeld nach Homberg (Ohm). Die geplante Kaffeepause artete allerdings zu einer Orgie in „Spaghetti d’Aglio“ im „Frankfurter Hof“ aus, für die wir uns dann beim Spender Bernd recht herzlich bedankten. Nach dieser unvorhergesehenen längeren Pause sollte es dann weiter nach Alsfeld gehen. Appenrod, Erbenhausen, Kirtorf, Radweg nach Ober-Gleen, HeimartshausenZell und Romrod (Schloss Romrod aus dem 13 Jahrhundert) waren die Stationen, bis wir über die B 49 nach Alsfeld einfuhren. In der historischen Altstadt wurde dann noch mal eine letzte Pause vor der Rückfahrt gemacht. Hinter Altenburg fuhren wir über den Radweg nach Hopfgarten, Unter-Sorg, Ober-Sorg nach Vadenrod und dort weiter über Landstraßen via Storndorf Meiches, Helpershain nach Ulrichstein. Hier musste K.-H. wegen leeren Akkus aufgeben und wurde später von Bernd im Auto abgeholt. Der Rest quälte sich über Selgenhof  bis auf 645 m hoch, um dann die lange Abfahrt über Götzen bis Schotten zu genießen.

Bei unserer verspäteten Ankunft wartete Reginald schon ungeduldig auf uns, da er eher mit unserer Rückkehr gerechnet hatte. Nach dem schmackhaftem Abendessen ließen wir den Tag bei ebenso leckeren Getränken noch mal Revue passieren und freuten uns schon auf morgen.

Tourdaten:      126,19 km / 1560 hm / max. Höhe 645 m / max. 12% / 38,41 km bergauf

                        Hmax 67,78 km/h      Mittel 21,6 km/h

Tour 3            17.08.2016      Mittwoch

Hans machte heute einen Ruhetag und wanderte durch die Gegend. Bei sonnigem Wetter wollten wir anderen den südwestlichen Teil erkunden. Von Schotten aus ging es wieder hoch über die B 276 auf die Höhe und links ab nach Einartshausen runter. Über Stornfels, Ulfa und Langd war es ein stetiges Auf und Ab nach Hungen, wo Werner sich in einem Sportgeschäft eine neue Radsportbrille in Vereinsfarben (gelb) gönnte. Von dort zunächst über den Radweg nach Bellersheim, über örtliche Straßen nach Obbornhofen, Wohnbach, Wölfersheim, Södel und Oppertshofen und weiter über Nieder-Weisel fuhren wir nach Butzbach. Bei dem dortigen Bike-Center wurden erst mal die Räder von Dieter und Norbert in Schuss gebracht. Anschließend erholten wir uns bei einer Kaffeepause in der historischen Altstadt. Über die B 488 nach Gambach und den Radweg fuhren wir nach Münzenberg und dort zur Burg hinauf. Eine Besichtigung hätte zu lange gedauert und so fuhren wir weiter über Wohnbach nach Berstadt. Dem Radweg nach Echzell, Gettenau, Bingenau folgten wir bis Bingenheim. Über Blofeld, Dauernheim und Geiß-Nidda kamen wir nach Nidda. Hier teilte sich das Fahrerfeld in 2 Gruppen. Gruppe 1 fuhr über Landstraße und B 455 direkt zurück nach Schotten. Gruppe 2 machte in Nidda eine schöne Kaffeepause und begab sich dann auf den Niddaradweg Richtung Schotten. Wie am ersten Tag lagen Unter- und Oberschmitten, Eichelsdorf, Rainrod und der Niddastausee auf unserer Route zurück nach Schotten. Dort konnte man schon die Vorbereitungen für das am Sonntag auf dem „Schottenring“ geplante Motorradrennen sehen. An allen möglichen Ecken und Kurven der Rennstrecke waren Strohballen en masse aufgebaut ! Der Abend endete wie an den Tagen vorher.

Tourdaten:      109,24 km / 1077 hm / max. Höhe 392 m / max. 13% / 29,81 km bergauf

                        Hmax 72,88 km/h      Mittel 20,6 km/h

Tour 4            18.08.2016      Donnerstag

Bei herrlichem Sonnenschein war heute die „Königsetappe“ zum „Hoherodskopf“ angesagt. Von Schotten stieg es über Götzen bis zum Abzweig auf ca. 620 m an. Weiter am „Taufstein“ vorbei, der höchsten Erhebung des Vogelsbergs mit 773 m,  bis zum „Hoherodskopf“ auf 750 m ging es ständig bergauf. Oben genossen wir den herrlich weiten Ausblick und ließen ein Gruppenfoto von uns machen. Dann ging es in schneller Fahrt runter über Hochwaldhausen nach Ilbeshausen. Dort war der Einstieg auf den uns schon bekannten Vulkanradweg, dem wir nun in nordöstlicher Richtung über Herbstein nach Lauterbach folgten, wobei es ständig abwärts ging. In Lauterbach war neben der Besichtigung der herrlichen Altstadt eine Pause eingeplant. Anschließend ging es zurück auf den Vulkanradweg, nunmehr stetig steigend von ca. 290 m über Herbstein, Ilbeshausen, Vaitshain und Grebenhain, zum höchsten Punkt mit 575 m bei Hartmannshain. Dort machten wir eine Pause an der Tankstelle. Bernd hatte diesen Abzweig verpasst und fuhr alleine weiter bis Hirzenhain und von dort nach Schotten. Die anderen teilten sich in eine schnelle Truppe, die nach kurzer Pause weiterfuhr und eine 2. Gruppe, die etwas später nachkam. Auf Anraten eines ortskundigen Radlers an der Tankstelle fuhren wir den über Herchenhain nach Sichenhausen, wo bei einer 15%igen Abfahrt der Geschwindigkeitsrekord von 88 km/h von Dieter knapp vor mir mit 87,2 km/h aufgestellt wurde. Danach ging es mal wieder lang hoch mit bis zu 12% Steigung nach Breungeshain. Der Rest war eine schöne Abfahrt bis Schotten.

Tourdaten:        89,12 km /  1059 hm / max. Höhe 750 m / max. 12% / 27,83 km bergauf

                          Hmax 87,12 km/h    Mittel 20,1 km/h

Da wir schon sehr früh zurück waren, beschloss ich noch eine kleine Runde um den Niddastausee zu machen. Bei herrlichem Wetter fuhr ich ganz entspannt vom Hotel in Schotten auf den Niddaradweg und dann einmal rund um den Niddastausee und zurück nach Schotten, wo ich gegen 17:15 Uhr am Hotel ankam.

Tourdaten:        13,34 km /  116 hm / max. Höhe 320 m / max. 9% / 4,43 km bergauf

Tourdaten:      102,46 km /  1175 hm / max. Höhe 750 m / max. 12% / 32,92 km bergauf

(Tag gesamt)  Hmax 87,12 km/h      Mittel 20,1 km/h

Tourdaten:      439,37 km /  4634 hm / max. Höhe 750 m / max. 13% / 117,18 km bergauf

(gesamt)         Hmax 87,12 km/h      Mittel 21,0 km/h

Da das Hotel für 18:30 Uhr statt des üblichen Abendessens einen Grillabend veranstaltete, blieb genug Zeit zum Duschen und anschließender Teilnahme am Grillen. Die Grillspeisen waren ausgezeichnet und wir hatten einen schönen gemütlichen Abend im Biergarten.

Rückfahrt                  19.08.2016      Freitag

Nach dem Frühstück wurde zunächst die Hotelrechnung beglichen und das Gepäck und die Räder verstaut. Am Vorabend hatte man sich entgegen aller Gewohnheiten abgesprochen, nach dem Frühstück, wegen der möglichen Staugefahr im Raum Köln, heute keine Radtour mehr zu machen und statt dessen nach Hause zu fahren.

Wir verabschiedeten uns und fuhren auf verschiedenen Wegen zurück. Unsere Autotruppe fuhr auf der für diesen Tag geplanten Radfahrroute bis Grünberg (eine wirklich schöne Strecke) und weiter über die A 5 und A 45 nach Hause. Gegen 12:45 Uhr dort angekommen, wurde alles ausgepackt und jeder fuhr nach der Verabschiedung nach Hause.

Fazit:  Das herrliche Wetter in Kombination mit der wunderschönen Landschaft und größtenteils guten bis sehr guten Radwegen waren Grundlage für diese herrliche Vereinsfahrt. Lange und auch steile Anstiege und Abfahrten verlangten uns schon einiges ab und der eine oder andere tat dies auch so kund: „Ich bin total platt!“.  Es gab keinen Unfall und auch keinen Defekt, was man ja selten bei solchen Fahrten hat.

Ein besonderes Lob an dieser Stelle für die beiden Scouts Bernd und Ulrich, die die Touren vorzüglich geplant hatten.

Auch das Hotel „Haus Sonnenberg“ haben wir sehr genossen und es ist auf jeden Fall weiter zu empfehlen!

Gerhard Riße,   Touristikwart VfR Büttgen

Nach der Tour ist vor der Tour und die nächste Vereinsfahrt wird nach erfolgter Durchführung unserer Herbst-RTF dann schon wieder auf der Agenda stehen!