Vereinsfahrt 2017

Vereinsfahrt 2017 des VfR Büttgen nach Willingen im Sauerland

Nach Diskussion der voraussichtlichen Teilnehmer und Vorschlag von Ulrich sollte das Gebiet Sauerland Ziel der diesjährigen Vereinsfahrt werden. Da die Hotelsuche wegen der hohen Beteiligung nicht ganz einfach war, wurde das Angebot des H+Hotels in Willingen-Usseln ausgesucht, und war damit Ausgangspunkt für die geplanten Touren vom 14. – 18.08.2017.

Zur Vorbereitung trafen wir uns am Sonntagabend, dem 13.08.2017 zum Verladen der Räder und des Gepäcks am Sportforum Büttgen.

Am Montag, dem 14. ging es um 7:00 Uhr auf die rund 2 1/2 stündige Reise nach Willingen, wobei die Räder in Transportern von Bert und Bernd untergebracht waren.

Teilnehmer: Bernd, Norbert, Dieter, Werner, Friedhelm, August, Bert, Manfred, Ulrich, Marek, Jürgen; Theo, Gerd und Josef (ab 16.).

Nach dem Eintreffen wurden die Räder ausgepackt und danach direkt die 1. Tour angegangen, da die Zimmer noch nicht bezogen werden konnten.

Leider verirrten sich 2 Sportkameraden nach Willingen im Westerwald, die dann erst später ankamen und nach ihrem Eintreffen eine eigene Tour zum Ederstausee fuhren.

Tour 1            14.08.2017      Montag

Zum Einfahren hatten die Tourenplaner Bernd und Ulrich eine einigermaßen flache Tour ausgeguckt. Bei sonnigem Himmel ging es vom Hotel in Willingen-Usseln (Starthöhe 640 m) auf die B 251 durch Usseln hindurch und dann links ab über Eimelrod, Deisfeld, Giebringhausen zur Brücke über den „Diemel-Stausee“ und von dort nach Heringshausen. Die weitere Fahrt über Rhenegge, Adorf, Vasbeck und Massenhausen unterbrachen wir dann zu einer Kaffeepause in Bad Arolsen. Vorbei am „Residenzschloss Arolsen“ von 1728 ging es über die B 450 nach Braunsen, Elleringhausen, Nieder-Waroldern und Ober-Waroldern nach Korbach. Die weitere Rückfahrt führte über Langefeld, Alleringhausen, Welleringhausen, die B 251 und Usseln zum Hotel, wo wir nun einchecken konnten.

Zum gemeinschaftlichen Abendessen trafen wir uns dann gegen 19:00 Uhr und der restliche Abend auf der Terrasse bildete den Abschluss dieses schönen Tages! Hierbei wurden auch auf Empfehlung des Hauses die „Waldecker Tropfen“ entdeckt, die wir als Medizin dann täglich zu uns nahmen.

Tour Daten:     95,67 km; 1285 hm; max. Höhe 670 m; max. 10%; 29,34 km bergauf; V-max. 77,58 km/h; Mittel 21,46 km/h

Tour 2            15.08.2017      Dienstag

Die Wetteraussichten für den Dienstag waren gut und so machten wir uns auf den Weg zu einer der höchsten Erhebungen des nordrheinwestfälischen Sauerlandes, dem „Kahler Asten“. Mit 841,9 m Höhe, in der Nähe des Wintersportortes Winterberg gelegen, ist der „Kahle Asten“ der zweithöchste Berg von NRW nach dem „Langenberg“ mit 843,2 m. Die Anfahrt vom Hotel über den Uplandsteig mit bis zu 14 % Steigung ließ  einige dort absteigen, danach wurde es dann aber deutlich angenehmer und über Hohe Pön, Küstelberg und Elkeringhausen ging es dann nach Winterberg. Dort mussten wir den Weg durch die Stadt nehmen, da die Umgehung über die B 480 für Fahrräder gesperrt ist. Vor der Auffahrt zum „Kahlen Asten“ trennten sich Bert und Ulrich von der Truppe, um in Alt-Astenberg nach einer Einkehrmöglichkeit zu suchen. Die anderen fuhren die mit 4% nicht allzu steile Straße zum Gipfel des „Kahlen Astens“ und machten dort die obligatorischen Fotos. Nach der Abfahrt ging es dann wie besprochen nach Alt-Astenberg, wo im Hotel „Astenkrone“ eine ordentliche Pause gemacht wurde. Als dann die Bewölkung zunahm, machten wir uns auf die Rückfahrt über Siedlinghausen, Wülmeringhausen, Assinghausen, Bruchhausen vorbei an den „Bruchhausener Steinen“. Nach der Abfahrt zur B 251 folgten wir dieser über Willingen zum Hotel. Nach dem Duschen wurde dann auf der Terrasse noch ein kühles Getränk zu sich genommen, bevor es zum gemeinschaftlichen Abendessen ging. Der Abend klang dann wieder mit Bier und „Waldecker Tropfen“ aus.

Es war zwar nur eine relativ kurze, aber doch sehr schöne Tour.

Tour Daten:     74,32 km; 1270 hm; max. Höhe 841 m; max. 14%; 13,36 km bergauf; V-max. 72,09 km/h; Mittel 19,47 km/h

Tour 3            16.08.2017      Mittwoch

Heute ist Josef nachgekommen und war auch pünktlich da, so dass wir unsere Tour gemeinsam antreten konnten. Ziel war der „Ederstausee“! Vom Hotel über der Radweg R5 nach Usseln, dann die B 251 entlang nach Welleringhausen und weiter über Düdinghausen, Ober-Schledorn, Hillershausen, Goddelsheim, Immighausen nach Thalitter an der B 252. Dort verabschiedete sich Josef von uns und fuhr alleine über Korbach zum Hotel zurück. Wir anderen mussten dann die 12%-ige Steigung nach Lauterbach überwinden, um dann über Vöhl, Basdorf nach Nieder-Werbe am „Ederstausee“ runter rasen zu können. Nach kurzer Beratung fuhren wir am Stausee entlang bis zur Staumauer und weiter in ein Café in Waldeck-West. Nach dieser Pause ging es bis zum Ende des Stausees nach Affoldern und weiter nach Buhlen. Hinter Buhlen begann der Radbahnweg R 6, dem wir über die Stationen Netze, Sachsenhausen und Höringhausen bis Korbach folgten. Die Fahrt auf diesem Radbahnweg war sehr schön und ist für jedermann ob der geringen Steigung zu empfehlen. In Korbach mussten wir in der Großbaustelle in der City unsere Pause verbringen und waren froh, als es ruhig weiter zum Hotel ging. Wir befuhren die B 251 über Rhena, Neerdar nach Usseln und dann zum Hotel.

Auf der Terrasse wurde nach dem Duschen als Übergang zum Abendessen etwas getrunken. Hinterher gab´s dann „Waldecker Tropfen“ vom Haus und von Josef, der froh war, dass er seine Schlüssel wiedergefunden hatte.

Tour Daten:     113,10 km; 1262 hm; max. Höhe 650 m; max. 12%; 37,77 km bergauf; V-max. 77,19 km/h; Mittel 21,46 km/h

Tour 4            17.08.2017      Donnerstag

Heute sollte der letzte schöne Tag der Woche sein. Die Route sollte in Richtung „Diemel-Stausee“ und dann weiter östlich gehen. Dieter machte heute einen Ruhetag und der Rest begann die Tour vom Hotel über die B 251 nach Willingen. Bei der 1. Abfahrt hatte Ulrich Probleme mit seinem Rad, das sich sehr stark aufschaukelte und an ein Weiterfahren war nicht zu denken. In Willingen wurde daher der örtliche Radhändler mit dem Problem konfrontiert und dieser meinte, die Spannung der Speichen sei zu gering. Ulrich lieh sich dann ein Rad und wir konnten die Tour fortsetzen. Über Schwalefeld, Bontkirchen, der Staumauer des „Diemel-Stausees“ ging´s nach Heringhausen. Dort kam mir dann der Gedanke, dass wir vielleicht mal in Richtung Büren fahren könnten, dorthin solle es sehr schön sein. Nach kurzer Diskussion wurde die Routenänderung in die Tat umgesetzt. Nach der Staumauer ging es hinter Helminghausen mit >15% gleich richtig los. Josef und Manni mochten sich dies nicht antun und fuhren auf anderer Route zurück zum Hotel. Wir anderen quälten uns die Steigung empor. Nach der raschen Abfahrt nach Messinghausen folgte ein weiterer entsprechend steiler Anstieg Richtung Thülen. Oben angekommen verabschiedete sich Theo wegen anhaltender Knieschmerzen von uns und fuhr auf ruhigerer Strecke zum Hotel zurück. Wenig später wollte auch Bert nicht mehr mitfahren und fuhr ebenfalls alleine zurück. Er verpasste nach der Durchfahrt von Thülen, Nehden und Alme die wunderschöne Fahrt mit Rückenwind durch das Almetal. Über Weine erreichten wir dann Büren, wo wir eine ordentliche Pause am Marktplatz einlegten und dann noch kurz das ehemalige Jesuitenkolleg und das Rathaus anschauten. Die Rückfahrt über Weine und das Almetal, Alme und Nehden führte uns dann nach Brilon. Bei einsetzendem Regen wollten wir dann auf kürzestem Weg zurück ins Hotel, dies bedeutete die Fahrt über die B 251, Brilon-Wald, B 251 bis Willingen, wo Ulrich sein Leihrad wieder abgab. Eine Reparatur seines eigenen Rades war aber nicht erfolgt. Dann erfolgte die Rückfahrt über die B 251 zum Hotel. Nach dem wohlverdienten Duschen und dem sehr leckeren Abendessen wurde dann bereits Abschied gefeiert, da für den nächsten Tag Dauerregen vorhergesagt wurde und dann niemand fahren wollte.

Tour Daten:     116,70 km; 1080 hm; max. Höhe 656 m; max. 15%; 33,52 km bergauf; V-max. 64,45 km/h         Mittel 23,37 km/h

Tour Daten:     399,79 km; 4897 hm; max. Höhe 841 m; max. 15%; 113,99 km bergauf; (gesamt) V-max. 77,58 km/h; Mittel 21,44 km/h 

Rückfahrt                   18.08.2017      Freitag

Nach dem Frühstück wurde zunächst die Hotelrechnung beglichen, und das Gepäck und die Räder verstaut, da das Wetter genau so eintraf, wie vorhergesagt. Es regnete in Strömen ohne Unterlass!

Wir verabschiedeten uns, und fuhren getrennt zurück nach Büttgen. Kurz nach 12 Uhr dort angekommen, wurde alles ausgepackt, und jeder fuhr nach der Verabschiedung nach Hause.

Fazit:  Die Topografie des Sauerlandes ließ schon vermuten, dass es teilweise ganz schön rauf und runter gehen sollte. So war es dann auch. Trotzdem eine wunderschöne Landschaft, in der das Rennradfahren richtig Spaß macht. Die z. T. sehr steilen Anstiege waren einigen zu steil und so wurde gebeten, die nächste Vereinsfahrt in etwas weniger steiler Umgebung durchzuführen. Dies wollen wir natürlich berücksichtigen und so bin ich gespannt, wo es hingehen wird. Es gab keinen Unfall und nur wenige Defekte, was man ja selten bei solchen Fahrten hat.

Ein besonderes Lob an dieser Stelle für die beiden Scouts Bernd und Ulrich, die die Touren vorzüglich geplant hatten.

Auch das Hotel „H+Hotel“ haben wir sehr genossen und es ist auf jeden Fall weiter zu empfehlen!

Gerhard Riße,   VfR Büttgen

Nach der Tour ist vor der Tour und die nächste Vereinsfahrt wird nach erfolgter Durchführung unserer Herbst-RTF dann schon wieder auf der Agenda stehen!