Vereinsfahrt 2020

Vereinsfahrt Hövelhof/Senne vom 27. – 31.07.2020

Wie in den letzten Jahren gab es auch im dieses Jahr eine Vereinsfahrt der Touristiker des VfR Büttgen. Dieses Mal ging es auf Empfehlung von Gerd R. nach Hövelhof. Mitgefahren sind Ulrich M., Friedhelm K., Theo T., Jörn M., Jürgen S., Marek P., Gerd R., Josef O., Emil S., Klaus T. und Norbert H. Quartier fanden wir im Hotel „Zum Grünen Baum“. Auch wenn Ulrich P. aus privaten Gründen an der Fahrt nicht teilnehmen konnte, so hatte er endscheidenden Anteil am guten Gelingen; er hatte fünf Routen erstellt, die auf einen Garmin Edge 1030 geladen, ein entspanntes Fahren ermöglichten.

Einige fuhren mit eigenem Fahrzeug direkt von zuhause, andere trafen sich um 7.30 Uhr am Sportforum; so fuhren wir schon um kurz nach 8.00 Uhr vom Treffpunkt fort und waren nach ruhiger Fahrt um kurz nach 10.00 Uhr am Hotel. Da alle schon in Radsportkleidung angereist waren, begann die erst Fahrt um kurz vor 11.00 Uhr

Bei bedecktem Himmel und auf dem ersten Teilstück mit ein paar Regentropfen lief es von Anfang an leicht und locker; doch nach einigen Kilometer wollte uns das Navi über die Panzerstraße des Truppenübungsplatzes Sennelager führen; der Weg war gesperrt – wir wussten nicht, dass zwischen 10 und 17 Uhr diese Straße gesperrt ist. Findig, wie wir sind, fanden wir eine Lösung – auch wenn es dann mal über unbefestigte Wege ging. Ca. 17 Uhr zurück am Hotel, genossen wir erst einmal ein kühles Bier im Biergarten. Am Abend besuchten wir das ans Hotel angegliederte Restaurant und stärkten uns für den kommenden Tag.

 

 

 

 

 

 

 

Nach einem guten Frühstück machten wir uns am Dienstag um kurz vor 10.00 Uhr auf den Weg. Dieser führt uns Nord-Nord-West über Bielefeld, wohin wir die Räder über eine Brücke tragen mussten, mit anschließend sehr schlechter Wegstrecke, bis nach Halle/Westfalen, östlich an Rheda-Wiedenbrück vorbei wieder zurück nach Hövelhof. An diesem Tag meinte es das Wetter richtig gut mit uns; angenehme Temperaturen und überwiegend gute asphaltierte Straßen und Radwege begleiteten uns.

 

 

 

 

 

 

 

Am Mittwochmorgen wartete die Truppe auf Josef und Emil, die nachgereist kamen; mit beiden konnten wir wieder kurz vor 10.00 Uhr starten. Keiner ahnte, welche Aufgabe uns Ulrich für diesen Tag gestellt hatte. Dieses Mal ging es in den Süden; wieder locker und leicht zu fahren; recht überraschen führte der Weg über eine Bahntrasse – Treppen steigen und im Anschluss mal wieder eine recht unwegsame Strecke. Wussten wir aus den Planungsunterlagen, dass einige Höhenmeter auf uns warteten, so ahnte aber keiner, welche Belastung auf uns wartete. Die ungewohnt vielen Höhenmeter ballten sich dann auf einer Strecke von ca. 35 km. Beginnend mit 4 – 6 %, steigerte sich dies auf teils auch 15 %; den Gipfel der Belastung erfuhren wir in Willebadessen mit 19 %, was einige zum Schieben zwang. Über Altenheerse, Neuenheerse, Schwaney und Schloß Neuhaus ging es zurück nach Hövelhof. Da das Hotelrestaurant Ruhetag hatte, gingen wir zu Griechen, wo es eine tolle Auswahl gab.

 

 

 

 

 

 

 

Auch am Donnerstag warteten wieder so einige Höhenmeter auf uns; doch anfangs ging es in nördlicher Richtung zum Schloss Holte-Stuckenbrock; dann östlich in Richtung Detmold; dann in Richtung Süden zum „Hermanns Denkmal“ – die Steigungen bis 10 % forderte uns; doch dann genossen wir den tollen Ausblick übers Land. Nach einem etwas längerem Aufenthalt ging es weiter zu den „Externsteinen“. Über Bad Lippspringe, oberhalb von Schloss Neuhaus und durch den Ort Sennelager ging es entlang des Truppenübungsplatzes wieder zurück nach Hövelhof. – Auch an diesem letzten Abend ging es wieder zum Griechen, wo es allen am Vorabend toll geschmeckt hatte.

 

 

 

 

 

 

Nach dem Frühstück am Freitagmorgen verabschiedeten sich aus privaten Gründen schon vier Touristiker, so dass sich am letzten Tag nur noch 6 Touristiker auf die Tour machten. Rietberg, Mastholte, Delbrück und Sande waren die Orte, die wir anfuhren. Dieser Tag war sehr heiß, was man aufgrund des Fahrtwindes nicht so direkt merkte; einigen machte diese Hitze dennoch zu schaffen. Zurück am Hotel wurde geduscht; nach einem Imbiss machten wir uns um ca. 15.30 Uhr auf die Rückfahrt. Wohlbehalten kamen wir zwei Stunden später am Sportforum an.

 

 

 

 

 

 

 

Es war wieder mal eine tolle Woche, zum Mal es keinen Unfall und keine technische Panne gab. Wir freuen uns auf die Fahrt 2021.